Digitale Technologie optimiert die Abfallentsorgung auf der Insel Langeland

Per Sørensen, Fahrdienstleiter von Vesthimmerlands Forsyning, zeigt den BrainyBins Radar-Sensor, 
der über die Cloud u.a. den Füllstand des Abfallbehälters meldet.
BetriebsleiterThomas Strandmark, Langelands Forsyning, an einer Abfallsammelstelle in Rudkøbing, die mit digitalen Vollmeldern ausgestattet ist.

Langelands Forsyning A/S (Langelands Versorgung A/S) hat den Betrieb durch die Digitalisierung ihrer Abfallsammlung ­optimiert – einschließlich digitaler Sensoren, die die Abfall­behälter der Insel überwachen.

Die Lösung wird von der in Sønderborg ansässigen Software-­Firma Maacks bereitgestellt. Sie hat dem Versorgungs­unter­nehmen viele Kilometer Fahrstrecke erspart und gleichzeitig ­zufriedene Einwohner und Urlaubsgäste gewonnen.

“Keine Leserbriefe in der Lokalzeitschrift ‘Øboen’ über fehlende Abfallbehälterentleerungen zu haben, ist das Ziel, und das gilt immer noch”, sagt Thomas Strandmark mit einem Augenzwinkern. Er ist Betriebs­leiter für Abfall bei der Langelands Forsyning A/S, wo der Einsatz kleiner digitaler Sensoren von Maacks zur Überwachung des Füllstands in den einzelnen Abfallbehältern seit 2019 fester Teil des Betriebs ist.

In den Ferienhausgebieten auf Langeland gibt es keine Probleme mehr mit überfüllten Abfallbehältern, und zusammen mit dem Übergang zu Abfallinseln hat Langelands Forsyning es geschafft, einen Abfall-LKW einzusparen. Gleichzeitig ist es eine sehr zuverlässige Lösung.

Ersetzt manuelle Routinen

Früher musste ein Mitarbeiter von Langelands For­syning die 176 km weite Rundreise über die Insel machen, um die Behälter der 50 Recyclingstationen zu überprüfen. Dies dauerte anderthalb Tage und resultier­te in einem Papierbericht mit einer Übersicht über den Füllstand der einzelnen Abfallbehälter.

Auf dieser Grundlage konnte ein Fahrer eine Tour ­planen, um die relevanten Behälter zu entleeren. Dies war nicht nur ein umständlicher Prozess, sondern konnte auch - je nachdem, wer den Füllstand überprüft hat - variieren.
“Wir haben viel zu viel Zeit damit verbracht, die Recyclingstationen der Gemeinde zu überprüfen”, sagt Betriebsleiter Thomas Strandmark heute, und er skizziert gerne die neue Lösung und den dazugehörigen Prozess.

Insgesamt 220 digitale Vollmelder

Langelands Forsyning ging systematisch an die Aufgabe heran. Sie installierten zunächst etwa zehn Voll­melder und haben jetzt insgesamt 220 Sensoren, die den Füllstand der Abfallbehälter auf der Insel erfassen.

Heute gibt es gut 30 Recyclingstationen auf der Insel, die unter anderem alle Ferienhausgebiete mit 2.300 Haushalten abdecken. Jede Recyclingstation hat 6-7 Abfallbehälter und insgesamt werden 10 Fraktionen gehandhabt – das macht insgesamt 220 Behälter. Um die Sammlung noch effizienter zu gestalten, werden Glas und Metall in einer Fraktion gesammelt.

BetriebsleiterThomas Strandmark, Langelands Forsyning, an einer Abfallsammelstelle in Rudkøbing,  die mit digitalen Vollmeldern ausgestattet ist.
BetriebsleiterThomas Strandmark, Langelands Forsyning, an einer Abfallsammelstelle in Rudkøbing, die mit digitalen Vollmeldern ausgestattet ist.

Fährt nur nach Füllstandprozenten

Die Spezialisten von Maacks haben nicht nur die intellgenten Sensoren geliefert, sondern auch die BrainyBins Transport & Logistics Software, die über die Cloud Daten von allen Abfallbehältern abrufen kann. Mit dem System kann der Betriebsleiter auto­matisch eine optimmierte Entleerungsroute generie­ren, um Fahrten mit den schweren Lastwagen zu minimieren – und damit die Kosten und den CO2-Ausstoß zu reduzieren.

Über eine App kann der Fahrer den Routenplan und beispielsweise die aktuellen Füllstände der einzelnen Abfallbehälter einsehen.

“BrainyBins ist ein starkes Werkzeug, das unsere Abfallbehälter-Entleerung effizienter gemacht hat. Es ist einfach zu bedienen und gibt einen Überblick, sodass wir die Planung der Routen ruhig unserem Fahrer anvertrauen konnten – er macht das jetzt völlig alleine”, sagt Betriebsleiter Thomas Strandmark.

Alle sechs Stunden werden die Füllstände automatisch aktualisiert. Normalerweise wird ein Abfallbehälter in die Leerungsroute aufgenommen, wenn er einen Füllstand von 80-90 Prozent anzeigt. Aber jeden Mittwoch werden die Daten für die Behälter, die am Wochenende in zum Beispiel Ferienhausgebieten kritisch sein könnten, noch einmal extra überprüft.
Langelands Forsyning hat einen LKW mit Anhänger zum Entleeren der Abfallbehälter. Somit können vier Fraktionen gleichzeitig bewältigt werden. Hinzu ­kommt die Restmüll-Abfuhr mit drei weiteren LKWs.

Sicherer Betrieb

Bei Langelands Forsyning werden die Sensoren zentral überwacht, und es kann gesehen werden, falls sie nicht funktionieren sollten oder wenn die Batterie­leistung zur Neige geht.

“In den ersten vier Monaten hatten wir nur einen defekten Vollmelder von insgesamt 220, und wir haben dieses Jahr noch keine einzige Batterie gewechselt. Das garantiert einen störungsfreien Betrieb”, stellt Thomas Strandmark fest.

Langeland ist eine wunderschöne Insel mit hügeligen Landschaften. Dies führte anfangs zu Problemen bei der Datenübertragung der Sensoren auf der Insel, aber in Zusammenarbeit mit Maacks hat Langelands Forsyning eine gute Lösung mit der sogenannten NB-IoT-Technologie gefunden, die konsistente ­Meldungen über den Füllstand der Behälter liefert.

Einfache und problemlose Erweiterung

Langelands Forsyning hat ein Abonnement bei Maacks, das Vollmelder und Softwarepaket umfasst. Soll ein neuer Vollmelder installiert oder ein alter ausgetauscht werden, ist dies so einfach, dass der Betriebsleiter es oft selbst macht, wenn er sowieso unterwegs ist.

“Es dauert nur 10 Minuten, um einen neuen Vollmel­der zu installieren und ihn in unserer Software zu registrieren”, sagt Thomas Strandmark. Er empfiehlt auch anderen Abfallunternehmen, Vollmelder zu ­installieren. 

“Es bietet offensichtliche Möglichkeiten zur Optimie­rung des Betriebs, und der rationalere Einsatz macht auch für die Mitarbeiter Sinn”, fügt er hinzu. 

Thomas Strandmark hat auch einige Überlegungen zu neuen Maßnahmen im Bereich der digitalen Abfallwirtschaft angestellt.

BrainyBins Radar sensor monteret i toppen af affaldsbeholderen
BrainyBins Radar Sensor, montiert im oberen Teil eines Behälters von Langelands Forsyning.

“Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Lösung noch effizienter und präziser zu machen”, erläutert Thomas Strandmark. “Die nächste Generation der Vollmelder verwendet Radartechnologie, die die Präzision bei der Erfassung von z.B. Pappe, Papier und Kunststoff erhöht. Darüber hinaus ziehen wir in Erwägung, mit den Entleerungsprognosen zu arbeiten, die Maacks ebenfalls anbieten kann.”

Das Unternehmen Maacks aus Sønderborg hat digitale Lösungen zur Automatisierung und Optimie­rung der Entleerung und Routenplanung für eine Vielzahl dänischer Gemeinden und Abfallunternehmen geliefert. Maacks ist der führende Anbieter auf dem dänischen Markt und hat mit seinem innovativen Zugang unter anderem einen radarbasierten Vollmelder entwickelt, der sich durch sehr hohe Präzision auszeichnet.

Wollen Sie mehr über die digitale Transformation erfahren?

Kontaktieren Sie gerne unseren Vertriebschef Torben Østerby.

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